Tag Archives: online

Haftung für Postings

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine eventuell weitreichende Entscheidung gefällt.  In einem Rechtsstreit wurde entschieden, dass ein Online-Portal für die beleidigenden Postings von Usern haftbar gemacht werden kann.

Wenn dieses Urteil Schule macht, könnte das bedeuten, dass Portale zukünftig stärker zensieren (denn es stellt sich die Frage ab wann ein Posting beleidigend ist) oder Portale eine Klarnamenpflicht einführen, um sich selbst schadlos halten zu können.

In jedem Fall wird abzuwarten sein, wie Portale auf das Urteil reagieren…

“Online-Portale haften für Postings” wie diepresse.com

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Gegen Verschlüsselung

verschluesselung

Dass Anonymisierung und Verschlüsselung staatlichen Behörden nicht gerade erfreuen, ist nicht schwer anzunehmen. Doch jetzt schlagen zumindest die amerikanischen Behörden zurück. Zum Einen wird ein Provider geschlossen, der E-Mail-Verschlüsselung anbietet “Snowdens E-Mail-Provider macht plötzlich dicht” via zeit.de, zum Anderen greifen sie das Anonymisierungs-Netzwerk Tor an “Angriff auf die Anonymität im Netz” via faz.net.

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Falschparker anzeigen

Ein neuer Service, www.falschparker.cc ist online. Registrierte User (um Missbrauch zu verhindern) haben die Möglichkeit Verkehrssünder anzuzeigen. Die Daten werden direkt an die zuständige Behörde weitergeleitet und nicht veröffentlicht. Die zuständige Behörde entscheidet dann, ob ein Verfahren eingeleitet wird.

Interessanter Service über dessen Erfolgschancen man gespannt sein kann…

“Per Mausklick gegen Falschparker” via wienerzeitung.at

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Auf dem Weg zur Zensur

Datenschutz

England führt die Zensur ein. So sollen ab nächsten Jahr pornographische Inhalte von den Providern gesperrt werden und “entsetzliche” Begriffe bei Suchmaschinen ausgeblendet werden. Was niemand wirklich weiss, was fällt alles unter Pornografie und welche Begriffe sind entsetzlich?

Filtertechnologien können leicht missbraucht werden, wie uns Länder wie der Iran u. Ä. vorführen. Speziell in England, wo Chefredakteure unter dem Siegel des Schutzes der nationalen Sicherheit gezwungen werden können, Berichte zu unterdrücken, wird es mit der Filtertechnologie möglich sein, dies noch einfacher zu gewährleisten.

Protest ist kaum zu erwarten, da jeder sich den Vorwurf des Pornofans gefallen lassen muss. In jedem Fall ein Rückschritt. Es bleibt nur zu hoffen, dass so viel “falsche” Inhalte gefiltert werden, dass es vielleicht doch noch einen Aufschrei der User gibt…

mehr auch unter “Großbritannien zückt die Anti-Porno-Brechstange: Sexinhalte nur noch auf Wunsch, sonst greift der Filter” via basicthinking.de

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Online Beiträge werden nicht fertiggelesen

Laut einer Studie werden 40% der Online-Artikel überhaupt nicht gelesen und nur 15% bis zum Ende. Dennoch werden die Links von Artikeln sehr früh gepostet. Das Ergebnis der Untersuchung, eindrucksvoll und am praktischen Beispiel vorgeführt, findet man bei basicthinking.de “Traurig: Ihr lest unsere Artikel (wahrscheinlich) nicht bis zum Ende”

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Social Media und Porno

Kaspersky untersuchte das Surfverhalten von Jugendlichen und veröffentlichte jetzt die Daten. Weltweit sind die wichtigsten Onlineangebote für Jugendliche Social Networks (31,3%), Pornos (16,8 %) und Online Shops (16,7%). Eine komplette Übersicht mit Ländervergleichen auf securelist.com “What are children doing online?”.

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Grafik: Kaspersy Lab

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