Es scheint egal zu sein, ob bestimmte Entwicklungen Sinn machen könnten oder nicht, es gibt erklärte Feinde und je nach Belieben werden diese auch beschworen. Nicht nur in diesem Fall mal wieder Apple. Der Anlass: Apple “vertreibt” Google von Apples Produkten…
So verschwand Google-Maps und wurde durch eine eigene (mit Kinderkrankheiten gesegnete) ersetzt. Die YouTube-App verschwand ersatzlos, was auch Sinn macht, die Lizenz mit Google war ausgelaufen und die Nutzung eher dürftig. Und jetzt macht Apple auch Anstalten, die Google-Suchmaschine nicht mehr anzubieten.
Das ermutigt so manchen Journaillisten, das Ende der Weltordnung zu vermuten und natürlich die User als Leidtragende zu sehen. In jedem Fall ist das alles sehr beunruhigend “Apple plant nächsten Schlag gegen Google” via Tagesspiegel
Sonst ist doch immer Google der Böse.
Was genau daran so beunruhigend ist, dass Apple in China und Russland jene Suchmaschinen voreinstellt, die dort am meisten genutzt werden, wird nicht klar (ausser dass diese Nutzer jetzt leichter finden könnten was sie suchen).
Und was das Beunruhigende daran sein soll, dass Apple Alternativen zu Google anbietet und sei es auch um eigene Entwicklungen oder gar ihre Marktmacht voranzutreiben wird ebenso verschwiegen.
Ist es nicht beunruhigender, dass es bisher nur einen Zampano gibt (eben Google)?






