Google will der SEO [1]-Überoptimierung an den Kragen. Das kündigte Matt Cutts während der SXSW Konferenz an.
Nach Google Panda [2] und seinem Update [3] versucht man beim Suchmaschinen-Riesen die Ergebnisse weiter zu verbessern und die Qualität des Contents in den Vordergrund zu stellen. Schon durch Panda verloren viele Webseiten deutlich ihre Sichtbarkeit [4].
Für die User, die im Normalfall relevante und informative Informationen suchen, ist diese Entwicklung der richtige Schritt vorwärts und vielleicht wird mancher “optimierte” Text auch lesbarer, wenn der Inhalt wichtiger ist als redundanten Keywords und Keyword-Phrasen.
- Für Content-Ersteller erhöhen sich die Chancen, dass qualitativer Content auch ohne “umfangreiche” SEO mehr Aufmerksamkeit bekommt.
- Für Unternehmen bedeuten diese Umstellungen, dass es wichtiger wird relevanten Content zu erstellen, also Inhalte, die nicht nur werblich sind, sondern Informationen beinhalten.
Die SEO-”Experten” werden sich neue Techniken einfallen lassen müssen und für die SEO-Experten [5] bedeutet die Änderungen wahrscheinlich nicht viel, ausser dass man die Entwicklungen im Auge behalten muss.
Offen bleibt natürlich die Frage inwieweit ein Algorithmus die Qualität von Inhalten wirklich messen kann [6].
Links zum Thema:
[1] SEO = Suchmaschinenoptimierung via Wikipedia
[2] Google Panda via englischsprachiger Wikpedia
[3] “Panda-Update: Google auf der Jagd nach schlechtem Content” via seo-gold.de
[4] “Farmer / Panda Update weltweit: Google überrascht mit ‘neuen’ Verlierern” via searchmetrics
[5] “Google will zu viel SEO bestrafen“ via at-web.de
[6] “Messbarkeit von Journalismus” hier im Blog
Martin Diller [Strategie | Kreation] . Ich berate Unternehmen, entwickle Strategien und Konzepte im Bereich Online-, Dialog Marketing und Corporate Design und sorge für deren Umsetzung.Kontaktformular | Nutzen Sie möglichkeit eines unverbindlichen Gespräches.